Dr. Judith Albrecht

Lecturer

Judith Albrecht studierte Sozialanthropologie, Lateinamerikanistik und Soziologie an der Freien Universität Berlin und promovierte dort 2011. Seit 2003 ist sie als Sozialanthropologin im In- und Ausland tätig und lehrt an verschiedenen Universitäten und Hochschulen. 2002 absolvierte sie den Masterstudiengang Dokumentarfilm an der Filmwerkstatt Münster. Sie absolvierte 2002 den Masterstudiengang Dokumentarfilm an der Filmwerkstatt Münster und arbeitet seit 2003 als freie Dokumentarfilmerin. Derzeit ist sie Teil des Forschungsprojekts „Multimodal appreciation: Prototypes for the evaluation and institutionalization of more-than-textual ethnography“ an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Sie verfügt über langjährige Forschungserfahrung in Ostafrika (insbesondere Tansania), Iran, Libyen, Deutschland und den USA. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind visuelle Geschlechteranthropologie, soziale Bewegungen, Konflikt und Erinnerung, Gewalt, Transnationalismus und Diasporaforschung. Sie beschäftigt sich mit den sich verändernden sozialen Realitäten und Praktiken von Individuen und Gruppen im Kontext von politischen Umbrüchen, religiöser Radikalisierung, Globalisierung und Migration. Ihre ethnographische Forschung der letzten 6 Jahre konzentriert sich auf „Trauer, Trauma und soziale Gerechtigkeit in Deutschland“. Judith Albrecht ist eine der Chefredakteurinnen des Blogs und Magazins encounter, Sprecherin der AG Public Anthropology und Gründerin des Bagamoyo Film Collective (Tansania/Deutschland). Das Kollektiv entstand als studentischer Austausch an der Schnittstelle von postkolonialem Erbe und transkulturellem Filmemachen und hat bisher etwa zehn Kurzfilme produziert.

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